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Nicht gleich das Handtuch werfen

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Hey Leute!

Wenn man sich etwas in den Kopf setzt, kann man es kaum erwarten – und das ist beim Sport nicht anders. Sei es ein paar Kilos loswerden zu wollen oder der Versuch Muskeln aufzubauen  – die spontane Motivation, etwas erreichen zu wollen, gibt uns das Gefühl Berge versetzen zu können.

Leider sieht es an darauffolgenden Tagen oder Wochen oft schon wieder ganz anders aus.  „Motivation, wo bist du nur ?“

Ausreden

Motivation - keine Ausreden

„Heute nicht, es könnte zu regnen beginnen“

Es ist menschlich, den Weg des leichteren Widerstandes zu gehen, doch man muss den inneren „Schweinehund“ versuchen zu bewältigen. Bei mir ist das nicht anders. Sicherlich denke ich mir oft: „Wie schön wäre es jetzt auf der  Couch zu liegen…“ oder „Soll ich heute schon noch trainieren oder lieber doch morgen ?“ Aber wenn man sich überwunden hat, erst einmal zu beginnen, sprühen schon die ersten Glückshormone im Körper herum. Und nach dem Training fühlt man sich wie neu geboren. Genau dieses Gefühl muss man sich IMMER vor Augen halten.

Disziplin

Oft wirft man das Handtuch, weil man keine wesentlichen Fortschritte erzielt. Man darf nicht zu hohe Erwartungen haben. Von täglich 10 Liegestütz wird der Bizeps nicht wachsen oder nach 3 Trainingsläufen wird man keinen Marathon schaffen. Gib deinem Körper Zeit, sich an die neuen Belastungen zu gewöhnen. Nur durch beständiges, kontinuierliches Training sind Fortschritte messbar.

Lebenseinstellung

Der Mensch ist ja ein Gewöhnungstier. Erst durch tägliche Routine wird nach und nach das Training zur Lebenseinstellung. Das Blöde ist, dass es irrsinnig lange dauert etwas aufzubauen (sei es Kondition, Kraft), aber vernachlässigt man das Training, baut man wieder relativ schnell alles ab.

Man kennt das ja auch beim Abnehmen – der schlimmste Feind der „Jo-Jo Effekt“. Monatelang bemüht man sich gesund zu essen, immer frisch zu kochen und nur die gesündesten Zutaten zu verwenden. Anfangs funktioniert alles super und die Kilos purzeln. Doch nach einem halben Jahr fängt man nach und nach an wieder in sein altes Schema zurückzufallen. Der Wille etwas erreichen zu wollen ist einfach nicht mehr so stark. Man isst wieder ungesünder und will sich insgeheim für sein langes Durchhaltevermögen belohnen. Und schon kommen die verlorenen Kilos wieder zurück – leider ohne Vorankündigung 😉

Motivation

Wenn du dein Training nach der Arbeit geplant hast, dann raste dich nicht vorher aus, sondern starte gleich mit deinem Training. Ich drehe nach der Arbeit sofort die Musik auf, zieh mir die Trainingsklamotten an und los geht’s 😉  Leg dir am Wochenanfang deine fixen Trainingstage fest und vereinbare deine Termine so, dass diese nicht miteinander in Konflikt geraten. Sieh den Sport als Ausgleich und nicht als Zwang – gerade wenn man antriebslos ist, bewirkt er Wunder. Also stress dich nicht zu sehr Fortschritte zu erzielen, sondern genieße einfach das „Auspowern, den Kopf frei zu bekommen“ und die schönen stolzen Momente danach.

Wie motiviert ihr euch?

Christoph

PS: hier ein Beitrag von Susi für den optimalen Einstieg!

 

 

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4 thoughts on “Nicht gleich das Handtuch werfen

  1. Philipp

    Ich verfolge seit Kurzem euren Blog und werde auch bereits zum Fan eurer Seite.

    Disziplin und Motivation sind wie hier beschreiben 2 sehr wichtige Themen.
    Sobald man den Schweinehund überwunden hat, ist es natürlich sehr motivierend sobald einige Kilos fallen. Dann kommt die Motivation von ganz alleine.

    Wichtig ist dann die Disziplin um das Gewicht auch halten zu können.
    Dies geht meiner Meinung nach nur mit der Lebenseinstellung wie oben beschrieben. Wenn man diese nachhaltig ändert, schafft man es auch den Jo-Jo Effekt zu überlisten.

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